Neu bei 1A Deutsche Hits

Freitag, 19. November 2021

Deutsche Musik wird immer beliebter und so werden aktuell jede Menge deutscher Songs veröffentlicht und natürlich auch bei 1A Deutsche Hits gespielt.

Wir sagen Euch, welche neuen Songs es in unser Programm geschafft haben und stellen Euch die Künstler einmal kurz vor.

Was gerade aktuell auf 1A Deutsche Hits gespielt wird, könnt Ihr in unserer Titelliste nachlesen.

Clueso "Alles zu seiner Zeit"

Mit der neuen Clueso-Single "Alles zu seiner Zeit" vergeht jede Herbst-Melancholie, versprochen!

Es gibt ja keine andere Song-Gattung, die so sehr dazu geeignet ist, uns direkt ins Herz zu treffen und mit anderen Menschen zu vereinen, wie die sogenannte Feuerzeugballade. Nun kann man diesen Effekt ausnutzen und möglichst effekthascherische Bombast-Balladen produzieren – oder halt ein zutiefst ergreifendes, wahrhaft schönes Liebeslied wie "Alles zu seine Zeit" schreiben.

Problem: Die meisten Leute können das nicht. Clueso schon: "Ich hab kein Liebeslied, das gut ausgeht/Doch für dich schreibe ich eins", singt er zu einem wie in Watte gepackten, leicht verhuschten Klavier, hinzu kommt ein wehmütiger Chor – die Stimme trägt den Song. Mehr braucht dieser Mann nicht, um einen echten Wirkungstreffer zu erzielen. 

Clueso ist natürlich viel zu clever, um erkennbar autobiografisch zu schreiben. Wie alle richtig guten Pop-Songs, haben seine besten Lieder eine universelle Wirkung. Ganz am Ende, in der letzten Strophe nimmt nun "Alles zu seiner Zeit" allerdings eine Wendung, die tief blicken lässt – und einen dadurch umso intensiver berührt, weil man sie nicht erwartet. "Ich erzähle ja sonst nichts über mein Privatleben, aber dieser Song ist für eine besondere Person", sagt Clueso. Ob es wirklich ein Happy End gibt, wird natürlich nicht verraten. Ohnehin funktioniert "Alles zu seiner Zeit" auch für jede andere Person auf der Welt, die man aufrichtig liebt. Vor allem wird dieses Lied gigantisch auf Festival- und Arena-Bühnen zünden. "Alles zu seiner Zeit" ist die neunte Single aus dem neuen Clueso-Album "Album", mit dem der Erfurter sich nach Abermillionen Clicks, Top-Notierungen in den Charts sowie zahlreichen Gold- und Platin-Alben künstlerisch ein weiteres Mal neu erfunden hatte.

Es ist der ideale Song für die Herbst-Melancholie der kommenden Wochen, bis im Januar endlich die große Clueso-Tour zum "Album" kommt. Also holt schon mal die Handys raus, es wird emotional!

 

Ben Zucker "Wieder zurück"

Ben Zucker - ist absoluter Kickstarter der Musikszene, hat in nur drei Jahren hunderttausende Alben verkauft, hunderte Millionen Streams vorzuweisen und bespielt die Arenen des Landes. Jetzt legt er noch einmal nach. Am 05.11.21 veröffentlicht er die neue Edition „Jetzt erst recht! Feuer frei!“ seines Nummer 1 Albums mit fünf brandneuen Songs. Bereits vor zwei Wochen hatte der Ausnahmekünstler das sensationelle Duett „Everybody‘s Got To Learn Sometime“ mit dem italienischen Weltstar Zucchero veröffentlicht und damit allen gezeigt, dass er nicht nur auf den deutschsprachigen, sondern auch auf den internationalen Bühnen nicht mehr wegzudenken ist. Nun veröffentlicht er die Single zur neuen Edition: „Wieder zurück“!

Die Stadion-Hymne „Wieder zurück“ ist ein euphorisierender Song, mit dem Ben Zucker allen Fans aus der Seele spricht, die den Vollblutmusiker endlich wieder zurück auf der Bühne erleben wollen. Ein Versprechen, das Ben ab Mitte Januar 2022 auf seiner großen „Jetzt erst recht!“-Arenatournee durch ganz Deutschland einlösen wird. „Wieder zurück“ blickt einerseits zurück auf schöne Zeiten, macht mit seinem sofort packendem Stadion-Rock-Refrain aber auch den Weg frei für eine hoffnungsvolle und vielversprechende Zukunft. Ben Zucker ist wieder zurück – und das in alter, neuer Stärke! Seine Fans können sich aber nicht nur über diesen neuen Mega-Ohrwurm freuen, sondern auch auf das passende Musikvideo zur Single, das am 05.11.21 pünktlich zum Albumrelease Premiere feiert.

Neben der Single „Wieder zurück“ wird auch das Zucchero Duett „Everybody’s Got To Learn Sometime“ und die bereits veröffentlichte Schlager-Rock Nummer „Was mir noch fehlt, bist du“ auf dem Album „Jetzt erst recht! Feuer frei!“ zu hören sein. Und als wäre das noch nicht genug, kündigte Ben Zucker seinen Fans in den sozialen Medien zusätzlich noch eine Kollaboration mit dem Elektro-Pop Duo Glasperlenspiel an, auf die man gespannt sein darf – ein wahres Feuerwerk an musikalischen Highlights und Feature-Gästen! „Jetzt erst recht! Feuer frei!“ erscheint am 05.11.21 und wird auch in der zweiten Auflage der beliebten Zuckerdosen-Edition verfügbar sein. Alle Produkte sind bereits vorbestellbar.

 

Vanessa Mai und Sido "Happy End"

Gerade erst hat Vanessa Mai mit ihrem Top-3-Album „Mai Tai“ einmal mehr bewiesen, dass sie konsequent ihren eigenen Weg geht und die Erwartungen anderer unbekümmert hinter sich lässt. Stattdessen lebt die 29-Jährige sich mittlerweile in allen erdenklichen Genres und unterschiedlichen musikalischen Richtungen aus. Von Schlager über Pop bis hin zu R&B und darüber hinaus. Mit ihrer neuen Single „Happy End“ zeigt Vanessa Mai einmal mehr ihre Vielseitigkeit – und holt sich kurzerhand Unterstützung von keinem geringeren als Rap-Ikone Sido!

„Happy End“ ist ein Song über das Ende einer Beziehung und die Schwierigkeit, den anderen zu vergessen. Denn alles erinnert an diesen einen Menschen, der gerade noch hier war und mit dem man Momente erlebt hat, die zu schön gewesen sind, um wahr zu sein. Fast wie in einem dieser Liebesfilme. Aber jetzt machen die romantischen Streifen es nur noch schlimmer - weil man sich in jeder Szene, jedem Blick und jedem Kuss an den anderen erinnert fühlt und statt schönen Szenen der Zweisamkeit sind da jetzt nur noch schlaflose Nächte und Schmerzen.

Passend dazu rappt Sido sich durch die Filmgeschichte. Von den großen Helden der noch größeren Action-Epen bis hin zu den perfekten Liebhabern aus den rührenden Romcoms und Mr. Big aus „Sex and the City“ oder Harvey Specter aus „Suits“. Aber egal, in welche Rolle Sido auch schlüpft – an ein Happy End ist nicht zu denken. „Beim Schreiben des Songs im Studio mussten wir gleich an Sido denken“, erzählt Vanessa Mai. „Also habe ich ihn sofort angeschrieben, hatte allerdings wenig Hoffnungen, dass er antwortet. Aber genau das hat er dann sofort getan. Für mich ist es eine Ehre, dass er auf mich und meinen Song Bock hat! Ich mag, dass er einfach macht, worauf er Lust hat. Der Moment, als ich ihn zum ersten Mal live auf der Bühne hab performen sehen, war für mich ein prägender.“

„Happy End“ ist ein Pop-Song mit urbanen Einflüssen. Atmosphärische Vocal-Samples treffen auf melancholische Piano-Melodien und Beats und Bässe aus der HipHop-typischen 808. „Als der Song fertig war, meinte Sido zu mir: ‚Ist das überhaupt noch Schlager?‘“, erzählt Vanessa Mai. „Dabei war das gar nicht geplant, es hat sich einfach so ergeben. Ich freue mich, dass die Vision, die mein Team und ich in die Arbeit stecken, jetzt Anerkennung erfährt. Meine Community wächst Tag für Tag, aber auch die Fans, die seit Stunde 0 dabei sind, gehen den Weg mit. Sie erwarten von mir mittlerweile sogar, dass ich mich immer wieder neu ausprobiere und fragen sich, was als Nächstes kommt. Das macht wirklich Spaß. Diese Freiheit in meiner Arbeit und meinem Sein zu haben, sehe ich als Privileg und koste es voll aus!“

 

Alexa Feser „Air Max“

Einer von zwei Schränken ist fast leer, im Bad gibt es nur noch eine Zahnbürste und auf dem Kopfkissen Tränenränder. Wieder wurde aus einem „Für immer“ eine Beule im Herz. Keine Beziehungspause, ein endgültiger Abschied. Die Wohnung ist plötzlich kalt, leer und viel zu groß, seit aus dem permanenten Plus 1 der Ex geworden ist. Nichts mehr da, außer ein Beziehungskater und ein Paar alter Sneaker.

Ein Blick auf diese Sneaker und das Herz macht Geräusche wie eine mit Steinen gefüllte Waschmaschine. Eigentlich wäre es schlau, sie einfach wegzuwerfen. Aber dann wäre eben gar nichts mehr übrig von der Liebe, die keine kleine war. Dann wäre da nur noch absolute Leere.

Air Max heißt die neue Single von Alexa. Knackige Hip-Hop-Drums treffen auf ein ultrahypnotisches Gitarrenriff. Man merkt Alexa an, dass sie nicht einfach nur mit dem Sound der Zeit gehen will; nein, sie macht ihn sich zu eigen und drückt ihm ihren eigenen Stempel auf. Die Stimme tanzt mit dem Beat und groovt zwischen den blurry Gitarrenlicks, so dass man nicht aufhören kann, an diesem Vibe festzuhalten. Definitiv ein Kopfnicker und ein zeitgleich spannendes Paradox zum eher traurigen Text – und genau deshalb süchtig machend.

 

Revolverheld "Neu erzählen"

Mit „Neu erzählen“ veröffentlichen Revolverheld ihr sechstes Album. Und natürlich läge nichts näher, als an dieser Stelle ausführlich zu erklären, was der Titel meint: Was genau soll „neu erzählt“ werden? Etwa die Band? Geschenkt. Denn das haben Revolverheld in fast zwei Jahrzehnten Karriere immer wieder - eigentlich durchgehend - getan.

Was wird dann neu erzählt? Das Jetzt? Die Gegenwart? Unsere Gesellschaft? Gut möglich. Schließlich wird das, was wir alle Leben nennen - so die derzeitige Vermutung - eher nicht mehr lange so weitergehen können. Die erste Single, der Titelsong des Albums, lässt beide Lesarten durchaus zu.

Aber vielleicht ist auch alles ganz anders? So, wie im Festivalsommer 2019, in dem die Band mit den Arbeiten an „Neu erzählen“ beginnt. Abends standen Revolverheld noch mit Ihren unzähligen Radiohits auf den ganz großen Bühnen. Davor und danach entstehen in Backstage und Bussen erste Songskizzen und Textfragmente für das, was zwei Jahre später „Neu erzählen“ werden wird: Unfertige Anfänge, angedachte Ideen - und als es gerade daran gehen soll, die losen Enden zu Songs und einem Album zu verdichten, grätscht die Pandemie dazwischen.

„Neu erzählen“ ist kein Pandemie-Album. Und doch haben die letzten Monate die Songs geprägt. Man hört ihnen an, dass sie das Ergebnis einer Zeit sind, in der alles anders war und sich wohl für immer verändert hat. In der wir alle mal einen oder vielleicht auch zwei Schritte zurückgetreten sind. In der wir raus aus dem Hamsterrad sind und die Bucket Liste mit den schönsten Reisezielen für eine Weile in der Schreibtischschublade verschwinden musste. In der die Seiten im Terminkalender leer geblieben sind und man vielleicht erstmal so gar nicht genau wusste, wohin mit sich – und mit seinen Gedanken und Gefühlen.

All das hört man den Stücken auf „Neu erzählen“ an. Jedem auf seine ganz eigene Art und Weise. So ist „Keine Zeit“ die liedgewordene Ausrede für ungefähr alles, während „Abreißen” zum enthusiastischen Plädoyer dafür wird, das vieles möglich ist - wenn man es sich denn nur erlaubt. Mit „Nicht so wie die“ schreitet man erhobenen Hauptes in die entgegengesetzte Richtung der Masse. Und „Na Ihr wisst schon“ besingt eine lange, bunte Nacht mit dem US Act The Night Game, der gleich mal für ein Feature dazustößt. Und dann ist da noch „Das Größte“, eine rührende Liebeserklärung von Johannes Strate an seinen Sohn und eine Ballade, wie sie sonst wohl keine Band hierzulande so schreiben und singen kann.

Den Stücken auf „Neu erzählen“ wohnt eine neue Tiefe inne. Manchmal ganz eindeutig, dann wieder subtil und zwischen den Zeilen. Aber sie schwingt immer mit. Und macht Stücke möglich, die beides sind: Reflektiert und mit Substanz, aber dann auch wieder leicht und optimistisch. Und letztlich ist das genau das Spannungsfeld, in dem sich die Mitglieder von Revolverheld seit jeher bewegt haben – und es bis heute tun. „Neu erzählen“ ist der beste Beweis.

 

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